Version 2.4 vom 30.9.2009

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Wassergefährdende Stoffe
Zum Schutz der Gewässer müssen Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen so gebaut und betrieben werden, dass keine Verunreinigung oder nachteilige Veränderung der Gewässer zu besorgen ist. Dazu müssen die in den Anlagen verwendeten Stoffe auf ihre wassergefährdenden Eigenschaften untersucht und eingestuft werden. Die Einstufung erfolgt nach der Verwaltungsvorschrift wassergefährdender Stoffe (VwVwS) vom 17. Mai 1999. Die Novelle der VwVwS vom 27. Juli 2005 trat am 1. August 2005 in Kraft. Hierbei werden drei Wassergefährdungsklassen (WGK) unterschieden:

1: schwach wassergefährdend
2: wassergefährdend
3: stark wassergefährdend

Die Einstufung eines Stoffes in Wassergefährdungsklassen kann erfolgen durch

  • Nennung des Stoffes in Anhang 1 oder 2 der VwVwS,
  • dokumentierte WGK-Dokumentation nach Anhang 3 der VwVwS.

Die Dokumentations- und Auskunftsstelle wassergefährdender Stoffe im Umweltbundesamt nimmt die Einstufungen von Stoffen nach Anhang 3 der VwVwS entgegen. Einstufer werden gebeten, für die Dokumentationen ein Formblatt zu verwenden.

Die WGK eines Stoffgemisches kann nach Anhang 4 der VwVwS entweder über eine Rechenregel aus den Wassergefährdungsklassen der Komponenten oder auf Basis von Prüfdaten am Stoffgemisch ermittelt werden.

Für die Einstufung des Gemisches anhand der Einstufungen der Komponenten muss gegebenenfalls die krebserzeugende Wirkung der Komponenten berücksichtigt werden.

Die WGK-Einstufungen von Gemischen werden nicht zentral gesammelt und veröffentlicht.

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