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Wassergefährdende Stoffe

Zum Schutz der Gewässer vor nachteiligen Veränderungen ihrer Eigenschaften durch Freisetzungen von wassergefährdenden Stoffen aus Anlagen zum Umgang mit diesen Stoffen müssen Stoffe und Gemische bezüglich ihrer wassergefährdenden Eigenschaften eingestuft werden. Die Einstufung erfolgt gemäß der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) vom 18. April 2017 (BGBl 2017, Teil I, Nr. 22, Seite 905) .
Hierbei werden folgende drei Wassergefährdungsklassen (WGK) unterschieden:

1: schwach wassergefährdend

2: deutlich wassergefährdend

3: stark wassergefährdend.

Zudem können Stoffe als nicht wassergefährdend (nwg) eingestuft werden oder allgemein wassergefährdend (awg) gelten. Im öffentlichen Bereich dieser Internetseite können unter "WGK-Suche" die aktuell veröffentlichten Stoffeinstufungen recherchiert werden. Der geschützte Bereich steht nur für interne Zwecke dem Umweltbundesamt zur Verfügung.
Stoffe, deren Einstufung nicht vom Umweltbundesamt im Bundesanzeiger und der Datenbank Rigoletto veröffentlicht wurde, gelten als nicht eingestuft und müssen vorsorglich als stark wassergefährdend (WGK 3) betrachtet werden. Anlagenbetreiber sind verpflichtet für diese Stoffe eine Selbsteinstufung gemäß Anlage 1 der AwSV vorzunehmen und die WGK-Dokumentation beim Umweltbundesamt einzureichen.
Nähere Hinweise zur AwSV und zum Einstufungsvorgehen finden Sie hier auf der Hompage des Umweltbundesamtes.
Für die Einstufung von Gemischen anhand der Einstufungen der Komponenten müssen gegebenenfalls die krebserzeugende Wirkung und M-Faktoren der Komponenten berücksichtigt werden. Diese können aktuell unter https://echa.europa.eu/de/information-on-chemicals/cl-inventory-database ermittelt werden. Die WGK-Dokumentationen von Gemischen werden bei den Ländervollzugsbehörden eingereicht und Einstufungen nicht vom Umweltbundesamt veröffentlicht.